Anfang 1994 treffen sich die Musiker Wolfgang Zissler, Rita Apostel, Michaela Hojer und Bianca Gebhardt, die zum Teil auch schon in anderen Bands musikalische Erfahrungen sammeln konnten, in einer ehemaligen Hofer Autowerkstatt, um dort gemeinsam Musik zu machen. Schon nach wenigen gemeinsamen Proben findet man einen Musikstil, der jedem der jungen Leute gefällt. Der Proberaum wird eingerichtet.
Mit Feuereifer macht sich die Band daran, einige musikalische Ideen in die Tat umzusetzen, und innerhalb eines Jahres bekommt man den ersten Auftritt in Münchberg im Bürgerzentrum, der zu einem großen Erfolg wird.
Nun muß ein Bandname her! Viele Vorschläge bei diversen Treffs und Feiern werden notiert und wieder verworfen. Der entgültige Name ergibt sich nach einem Foto- Shooting. Auf dem Bild sind nur „zwielichtige Gestalten“ zu erkennen. „Twilight“ ist geboren.
Anfang 1995 verlässt die Sängerin Michaela Hojer die Band, da sie die Musikrichtung wechseln möchte. Ein würdiger Ersatz ist jedoch schnell gefunde. Der Sänger der Band „Accelerater“ , Bernd Schubert, erklärt sich bereit versuchsweise bei Twilight einzusteigen. Die Chemie stimmt auf Anhieb und Bernd Schubert integriert sich in kurzer Zeit voll in die Band.
Inzwischen bekommt die Band erneut Zuwachs: der Gitarrist Ralf Luther steigt bei Twilight ein. Seine Ideen und sein eigener Musikstil bringen Twilight wieder einen Schritt weiter.
Nun war man bereit die erste CD in Angriff zu nehmen. In Jürgen Baumann und Roland Kreutzer vom Chorus Tonmobil/Bayreuth findet man geeignete Leute, die die Aufnahmen in die Hand nehmen. Im September 1997 sind die Aufnahmen der CD „Sounds of Light and Chaos“ zu aller Zufriedenheit abgeschlossen.
Doch wieder gibt es Veränderungen in der Band: die Drummerin Bianca Gebhardt verlässt Twilight, da auch sie die Musikrichtung wechseln möchte. Nach langer Suche einigt man sich im März 1999 auf Andreas Bock, einen jungen, engagierten Drummer, dessen Ideen Twilight aufs Neue positiv beeinflussen.
Ende 2001 sind die Aufnahmen der CD „Metalmorphose“ abgeschlossen. Die Produktion erfolgte in Eigenregie im heimischen Proberaum in Hof. Den Feinschliff erledigte Peter Wehner. Er hatte die eherenvolle Aufgabe unzählige Spuren abzumischen, was ihm auch wirklich gut gelang.
Am 04.05.2002 gab Andreas Bock sei letztes Konzert mit Twilight in Selb. Er wird sich nun anderen Dingen widmen müssen, wie zum Beispiel Bundeswehr, Studium, etc.
Den Platz am Schlagzeug hat nun Bernd Leucht eingenommen. Er konnte sich in kurzer Zeit voll integrieren, so dass wir ohne Unterbrechung weiterarbeiten konnten.